Durch die Pforten des Unbewussten, Traum und Meditation, empfange ich die Themen meiner Bilder. Diese Themen, oder rohen Ideen, erweitere ich mit meinem Tagesbewusstsein zu Kompositionen und spezifischeren Formen des Ausdrucks. Dennoch bleibt vieles Undefiniert. Das Ergebnis entsteht im Prozess des Malens, der auch immer ein Prozess des Fühlens ist. Erst während des Malens wird konkret, was zuvor als vage Idee im Raum schwebt.




Eine malerisch umgesetzte Idee weckt die Nächste. Ein Zeichen, dass seinen Platz gefunden hat, weist seiner Mutation einen Weg sich auszudrücken. Eine Technik, die funktioniert bleibt eine Konstante im nächsten Bild. So erzählen die Bilder eine Geschichte, als wären sie Buchstaben eines Romans.
Auf meinem persönlichen Selbstfindungsweg bin ich auf die Lehren C.G. Jungs gestoßen. Er beschrieb den Heilungsprozess des Individuums, als Verbindung von Spiritualität mit schöpferischem Ausdruck. Jung ist somit die verbindende Schlüsselfigur der drei Felder Schulmedizin, Religion und Esoterik. Jedes dieser drei Gebiete hat seine Licht- und Schattenseiten und diese anzuerkennen ist für mich der erste Schritt in Richtung Ganzheit. Die Methode der surrealen Malerei ist für mich ein Weg mein Unbewusstes, wie mit einer Taschenlampe, zu durchleuchten und zu erkunden.
Aufgewachsen im Salzburger Umland, begann ich mich in der Oberstufe zunehmend für Kunst zu interessieren und nach der Matura zog ich in die Stadt Salzburg. Dort studierte ich an der Fachhochschule MultiMediaArt. Nach Aufenthalten in London, Wien und Berlin, zog ich wieder zurück ins Salzburger Umland. Ich arbeitete als Webdesigner, in der IT- und Werbebranche. Darüber hinaus war ich bei verschiedenen Fernsehsendern tätig. Derzeit beschäftige ich mich mit Schreiben, Acrylmalerei und Spaziergängen.
