Surreale Kunst ist Ausdruck der Sprache des Unbewussten

Ausstellung Eins
Die Hölle eines verschlossenen Herzens (70 x 50 cm)

Die Hölle eines verschlossenen Herzens (70 x 50 cm)

Insekt aus einer anderen Dimension (70 x 50 cm)

Insekt aus einer anderen Dimension (70 x 50 cm)

Schuldabweisung (70 x 50 cm)

Schuldabweisung (70 x 50 cm)

Eine Idee weckt die Nächste

Eine malerisch umgesetzte Idee weckt die Nächste. Ein Zeichen, dass seinen Platz gefunden hat, weist seiner Mutation einen Weg sich auszudrücken. Eine Technik, die funktioniert bleibt eine Konstante im nächsten Bild. So erzählen die Bilder eine Geschichte, als wären sie Buchstaben eines Romans.

Die Geschichte des Fischsehers

Der Fernseher aus den 70er Jahren, war ein Familienerbstück, das irgendwann in der Zeit meiner späteren Pubertät, die Akne war bereits abgeklungen, den Weg in mein Zimmer fand. Außen prahlte er mit seinem knallig-gelben Plastik, innen war er lediglich mit Schwarz-weiß-Technik ausgestattet. Die einzige Möglichkeit sein Programm zu empfangen war analog. Über die Antenne konnte lokale Sender empfangen werden. Dabei war die Ausrichtung der Antenne ausschlaggebend für die Qualität des Programms. Oft tüftelte ich so lange herum, ein gutes Bild zu bekommen, bis die Sendung vorbei war und immer öfter gab ich es auf. So wurde der Fernseher zunehmend zum Ausstellungstück, bis ich ihn aus den Augen verlor und er seinen Weg in den Müll fand. Etwa zwanzig Jahre später erschien mir der Fernseher im Traum und zeigte mir das Bild eines Fisches. So wurde aus dem Fernseher der Fischseher.
Kältestarre (70 x50 cm)

Kältestarre (70 x50 cm)

In Freiheit gefangen (70 x 50 cm)

In Freiheit gefangen (70 x 50 cm)

Bühnenumbau (70 x 50 cm)

Bühnenumbau (70 x 50 cm)

Die Pforten des Unbewussten

Durch die Pforten zum Unbewussten, Traum und Meditation, empfange ich die Themen meiner Bilder. Diese Themen, oder rohen Ideen, erweitere ich mit meinem Tagesbewusstsein zu Kompositionen und spezifischeren Formen des Ausdrucks. Dennoch bleibt vieles undefiniert. Das Ergebnis entsteht im Prozess des Malens, der auch immer ein Prozess des Fühlens ist. Erst während des Malens wird konkret, was zuvor als vage Idee im Raum schwebt.
Der verlorene Horizont (76 x 56 cm)

Der verlorene Horizont (76 x 56 cm)

Vergessene Erinnerung (76 x 56 cm)

Vergessene Erinnerung (76 x 56 cm)

Spielplatz der Möglichkeiten (76 x 56 cm)

Spielplatz der Möglichkeiten (76 x 56 cm)

Über mich

Aufgewachsen im Salzburger Umland, begann ich mich in der Oberstufe zunehmend für Kunst zu interessieren und nach der Matura zog ich in die Stadt Salzburg. Dort studierte ich an der Fachhochschule MultiMediaArt. Nach Aufenthalten in London, Wien und Berlin, zog ich wieder zurück ins Salzburger Umland. Ich arbeitete als Webdesigner, in der IT- und Werbebranche. Darüber hinaus war ich bei verschiedenen Fernsehsendern tätig. Derzeit beschäftige ich mich mit Schreiben, Acrylmalerei und Spaziergängen.
DI David Maislinger

Aus der Tiefe ins Licht

Auf meinem persönlichen Selbstfindungsweg bin ich auf die Lehren C.G. Jungs gestoßen. Er beschrieb den Heilungsprozess des Individuums, als Verbindung von Spiritualität mit schöpferischem Ausdruck. Jung ist somit die verbindende Schlüsselfigur der drei Felder Schulmedizin, Religion und Esoterik. Jedes dieser drei Gebiete hat seine Licht- und Schattenseiten. Dabei gilt das Gesetz „Wie im Innen so im Außen“ und so gilt es für mich zuerst meine persönlichen Licht und Schattenseiten aufzuspüren. Diese anzuerkennen ist für mich der erste Schritt in Richtung Ganzheit. Die Methode der surrealen Malerei ist für mich ein Weg mein Unbewusstes, wie mit einer Taschenlampe, zu durchleuchten und zu erkunden.
Die Bilder der drei Ausstellungen stehen zum Verkauf. Bei Interesse nutzen Sie bitte das Kontaktformular rechts, für eine Anfrage. Hier gibt es nur Originale. Alle Bilder sind Acryl auf Papier gemalt. Einfach echt.

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